Baby Entwicklung Sechster Monat

Die meisten Babys drehen sich jetzt vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt. Außerdem schiebt das Kleine sich vorwärts oder rückwärts, indem es sich mit den Füßen abstößt. Manche haben das Rollen schon so perfektioniert, dass sie sich bereits rollend durch die Wohnung bewegen. Gefährliche Stellen, wie zum Beispiel ein Kaminofen oder Treppen sollten jetzt durch passende Schutzgitter gesichert werden. Diese sind für vielerlei Zwecke im Handel erhältlich. Das Baby erweitert seinen Wortschatz durch verschiedene Laute, die es in unterschiedlichen Lautstärken von sich gibt. Es hat nämlich auch seine Stimme entdeckt und kann mitunter schon recht laut quietschen und erzählen. Manche Babys haben jetzt schon ihren ersten Zahn, bei anderen macht er sich bald auf den Weg. Der vierte Monat ist für den ersten Zahn genauso normal wie der achte Monat.

Was jetzt Spaß macht


Viele Babys entdecken in dem Alter ihre Füße. Sie werden ausgiebig betrachtet, mit den Händen gefasst und herangezogen und zur weiteren Untersuchung in den Mund gesteckt. Außerdem übt das Kleine unermüdlich die neu erworbenen „Sprachkenntnisse“. Am meisten Spaß macht das natürlich, wenn jemand zuhört, das Kleine dabei anschaut und in der gleichen Tonlage antwortet. Das könnte ewig andauern, so begeistert ist das Baby, dass es mit seinen ersten Lauten etwas bewirken kann. Außerdem sitzt das Baby jetzt schon gern gut abgestützt auf dem Schoß, damit es die Umgebung und das Vorgehen um sich herum ausgiebig betrachten und verfolgen kann. Gegenstände in Griffnähe werden sofort untersucht, deshalb ist jetzt schon erhöhte Vorsicht angesagt bei Dingen, die gefährlich werden könnten.

Babypflege


Bei den Babys, die bereits stolz ihren ersten Zahn oder sogar schon zwei kleine Zähnchen präsentieren, wird die Zahnpflege nun auch ein Thema. Selbst der erste winzige Zahn muss von Anfang an konsequent geputzt werden. Das kann am Anfang mittels eines Wattestäbchens geschehen, es gibt aber auch schon spezielle Zahnbürsten für Babys erste Zähnchen. Zahnpasta ist aber noch nicht erforderlich, das Kleine würde sie nur verschlucken. Besondere Aufmerksamkeit sollte weiterhin den Nägeln, sowohl an den Händen als auch an den Füßen gelten. Regelmäßiges Schneiden sorgt dafür, dass das Baby sich nicht kratzt, außerdem wird das Einwachsen besonders bei den Fußnägeln verhindert.

Babyernährung


Jetzt wird es langsam spannend, die Zeit der ersten Beikost ist gekommen. Für die ersten Versuche sollte das Baby wach und nicht zu hungrig sein. Anfangs genügen 3-4 Löffel, damit das Kleine sich an die neue Art der Nahrungsaufnahme und die neue Kost gewöhnt. Erst einmal wird es den Brei mit der Zunge wieder herausschieben, denn es weiß noch nicht, wie es mit dem Löffel essen soll. Das ändert sich aber bald. Nach der Gabe des Mittagsbreis, der anfangs aus Karottenmus bestehen sollte, darf das Baby sich an der Brust oder Flasche satt trinken. Hat das Kleine sich an die neue Kost gewöhnt, kommen Kartoffeln und Fleisch dazu. Die Menge wird täglich gesteigert, bis das Baby vom Brei allein satt wird. Dann sollte es aber auch zusätzliche Flüssigkeit, am besten in Form von Tee oder Wasser erhalten. Für die Anfangsphase lohnt sich selber kochen übrigens nicht, denn das Baby wird erst einmal nur wenige Löffel essen.

Was jetzt wichtig ist


Zwischen dem sechsten und siebten Monat wird es Zeit für die nächste Vorsorgeuntersuchung, die U 5. Der Arzt wird wie gewohnt das Gewicht, die Länge und den Kopfumfang des Babys messen. Sein besonderes Augenmerk wird jedoch den Bewegungsabläufen gelten. Greift das Baby in Bauchlage nach Gegenständen? Rollt es sich auf die Seite, auf den Bauch und / oder Rücken? Ist es interessiert an allem, was um es herum vorgeht? Dadurch kann der Arzt feststellen, ob das Baby sich zeitgemäß entwickelt. Defizite können besser ausgeglichen werden, wenn sie möglichst frühzeitig erkannt werden. Deshalb ist die Einhaltung der Vorsorgetermine erste Pflicht der Eltern. In diesem Alter kann das Baby auch schon einmal ein erstes Nein vertragen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es an Dinge geht, die nicht für es bestimmt sind. Auch wenn es den Sinn des Wortes Nein am Anfang noch nicht versteht, kann es durch den Gesichtsausdruck und die Tonlage doch erkennen, dass dieses Verhalten nun nicht erwünscht ist. Was natürlich nicht heißt, dass es sich fortan an dieses Verbot hält, dafür ist es einfach noch zu klein.


© Baby-Guru
erstellt am: 10.11.2011


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Beitrag "Baby Entwicklung Sechster Monat " erstellt und bearbeitet von Jörg

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