Baby Entwicklung Zehnter Monat

Das Baby kann inzwischen sehr sicher sitzen und spielt daher ebenso gern im Sitzen. Kein Wunder, denn so kann es besser nach Spielzeug greifen. Mit Mamas Hilfe schafft es vielleicht schon den ersten kleinen Turm aus großen Bauklötzen oder Würfeln. Das Baby freut sich jetzt sehr über Lob, wenn es etwas geschafft hat. Das ist auch verständlich, denn schließlich üben die Kleinen unermüdlich, bis sie eine Sache beherrschen. Da darf dann genauso ruhig einmal ein großzügiges Lob von Seiten der Eltern kommen. Das macht die Kleinen stolz und glücklich und animiert zum Weitermachen. Allerdings sollte mit dem Lob auch nicht übertrieben werden, denn wenn das Lob nach dem zehnten gleichen Turm immer noch so überschwänglich ausfällt, nehmen das selbst die Allerkleinsten den Eltern nicht mehr ab. Das Baby weiß inzwischen, welche Spielsachen es besitzt und sucht nach ihnen, falls sie nicht in erreichbarer Nähe sind. Rollt jemand einen Ball unter das Sofa, weiß das Baby, dass der Ball nicht weg ist, sondern eben nur woanders.

Was jetzt Spaß macht


Das Baby kann sich in der Badewanne ausgiebig mit Badebüchern beschäftigen. Becher mit verschieden großen Löchern können genauso interessant sein. Dafür genügt es, in ausgediente Plastikbecher, an verschiedenen Stellen verschieden große Löcher zu bohren, statt solche Becher im Handel teuer zu kaufen. Auch mit einem Ball hat ein Baby jetzt viel Freude. Er wird immer wieder weggerollt und dann wird hinterhergekrabbelt, was das Zeug hält. Wenn Mama oder Papa sich die Zeit nehmen, dem Baby den Ball immer wieder zuzurollen, ist das Spiel perfekt. Außerdem räumt das Baby gern aus und ein. Deshalb sollte ihm eine Schublade mit Unzerbrechlichem in der Küche zur Verfügung gestellt werden. Zum Aus- und Umräumen eignen sich ebefalls verschieden große Schachteln, zum Beispiel Schuhkartons. Nicht zuletzt mag das Kleine Reime und Lieder, die gern durch Klatschen oder andere Geräusche begleitet werden dürfen.

Babypflege


Vor allem, wenn das Baby im Sommer viel draußen ist, macht es sich auch eher schon einmal schmutzig, beispielsweise beim Buddeln in der Sandkiste. Deshalb kann schon mal öfter die Badewanne rufen, um den Sand von Haut und Haaren abzuwaschen. Bei so viel Wasser an der Haut muss nun schon mal öfter gecremt werden. Aber auch sonst muss jetzt schon mehr Wert auf Hygiene gelegt werden. Da das Baby viel auf dem Fußboden krabbelt und viele Dinge in die Hand nimmt, die nicht immer für seine Hände bestimmt sind, ist öfter am Tag einmal Händewaschen angesagt. Am einfachsten geht das mit einem Waschlappen, mit dem zwischendurch immer mal wieder die Händchen von Blumenerde, Katzenhaaren und Flusen befreit werden.

Babyernährung


Das Baby erhält weiterhin den Gemüsebrei am Mittag, den milchfreien Getreidebrei am Nachmittag und den Milchbrei am Abend. Zum Frühstück kann es jetzt auch einen Brei bekommen oder ein weiches Müsli. Viele Babys mögen jetzt ebenfalls schon einmal ein Stück Butterbrot und dazu Milch. Viele Ärzte empfehlen, im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch zu geben. Hat das Baby aber kein erhöhtes Allergierisiko, kann die Milchflasche ruhig mit Vollmilch zubereitet werden. Auch der Milchbrei am Abend darf dann ruhig Vollmilch enthalten. Ansonsten kann genauso auf die fertige Säuglingsnahrung zurückgegriffen werden. Viele Mütter geben ihren Babys mit Lactoseunverträglichkeit Sojamilch. Das Baby darf schon mal am Tisch bei den Großen mitessen, sofern die Speisen nicht zu stark gewürzt sind. Ist das Essen der Großen nicht fürs Baby geeignet, kann es trotzdem mitessen, indem es stattdessen Käsewürfel, Brotstückchen und Obstschnitze bekommt.

Was jetzt wichtig ist


Damit das Baby seinen Bewegungsdrang ausleben kann, muss es ausreichend Platz erhalten. Ein vollgestopftes Kinderzimmer ist daher eher ungeeignet. Vielleicht können bei beengtem Raum viele Sachen in Hängeregalen oder Netzen, die an der Decke befestigt werden, untergebracht werden. So werden weniger Schränke benötigt und das Baby hat stattdessen mehr Platz zum Spielen. Da die meisten Kleinen sich aber noch nicht gern allein im eigenen Zimmer aufhalten, ist es unerlässlich, dass es sich in der übrigen Wohnung frei bewegen darf und im Wohnzimmer sowie in der Küche Spielecken zur Verfügung gestellt bekommt. Weil das Baby überall dabei sein will, ist es wichtig, die gesamte Wohnung kindersicher zu machen.


© Baby-Guru
erstellt am: 10.11.2011


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Beitrag "Baby Entwicklung Zehnter Monat" erstellt und bearbeitet von Jörg

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