Baby Entwicklung Zwölfter Monat

Jetzt wird es langsam spannend. Wann macht das Baby die ersten wackeligen, freien Schritte? Meistens kommen sie völlig unerwartet, sodass kein Fotoapparat in der Nähe ist, um diesen bedeutenden Moment festzuhalten. Die meisten Babys laufen irgendwann zwischen dem zwölften und 15. Monat, alles in diesem Bereich ist absolut normal. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass Mädchen in der Entwicklung meist etwas schneller sind, als kleine Jungs. Das trifft sowohl für das Laufen als auch für das Sprechen zu. Ausnahmen bestätigen natürlich genauso hier die Regel. Neben dem Laufen gewinnt ebenso das Sprechen einen immer größeren Stellenwert. Manche Babys können neben Mama und Papa schon einige wenige andere Worte sprechen. Dabei entwickelt jedes Baby seinen ganz eigenen Sprachschatz, den manchmal nur die Mutter versteht. Diese Wortverdreher sollten unbedingt zur Erinnerung aufgeschrieben werden, denn leider gerät so etwas im Laufe der Jahre in Vergessenheit.

Was jetzt Spaß macht


Das Baby ist immer gern überall dabei. Selbst die langweiligsten Alltagstätigkeiten, wie Wäsche aufhängen und kochen sind für die Kleinen unheimlich spannend. Außerdem sind sie nicht gern allein und fühlen sich in Gesellschaft am wohlsten. Die Küche ist für Babys eine wahre Fundgrube, neben der die teuersten Spielzeuge in Vergessenheit geraten. Hier gibt es Töpfe, auf denen man mit Kochlöffeln herrlich Krach machen kann. Schubladen enthalten so viele interessante Dinge, die unermüdlich immer wieder ausgeräumt, sortiert und neu eingeräumt werden. Damit das Baby seinen Sprachschatz erweitern kann, ist es wichtig, ihm beim Herumgehen weiterhin alles zu zeigen und zu benennen, was seine Aufmerksamkeit erregt. Auch Bilderbücher fördern das Sprachverständnis ganz wunderbar.

Babypflege


Bei der Babypflege ist alles beim Alten. Nur die Zahnpflege wird nun immer wichtiger, weil das Baby nach und nach immer mehr Zähne bekommt, die entsprechend gepflegt werden müssen. Um die Zähne nicht zu schädigen, ist es außerdem wichtig, dem Baby keine Flasche zum Nuckeln zu überlassen. Das gilt sogar dann, wenn das Baby nichts anderes trinkt als Wasser. Dadurch, dass die Zähne ständig mit Flüssigkeit umspült werden, wird der Zahnschmelz geschädigt und Kariesbakterien haben leichtes Spiel. Deshalb die Flasche immer nur so lange geben, wie das Baby trinkt, keinesfalls zum Beruhigen. Ab einem Jahr können die Kleinen auch langsam lernen, aus einer Tasse oder einem Becher zu trinken.

Babyernährung


Meistens geht in diesen Wochen die schöne Stillzeit vorbei. Und das nicht, weil die Mutter ihren Körper wieder für sich möchte, sondern weil das Baby sich von selbst abstillt. Eines Tages wird die Mutter feststellen, dass das Kleine den Kopf wegdreht, sobald es die Brust angeboten bekommt. Sollte das an mehreren Tagen hintereinander der Fall sein, hat sich das Stillen erledigt. Viele Mütter sind darüber ein wenig traurig, war diese Zeit doch eine wunderbare Gelegenheit, innig mit dem Baby zu kuscheln. Eine Nähe wie diese, wird es so nicht mehr geben. Mit dem Abstillen vollzieht sich die erste spürbare Abnabelung zwischen Mutter und Kind. Weil das Baby keine Muttermilch mehr trinkt, heißt das aber nicht, dass es keine Milch mehr mag. Es kann stattdessen dem Alter entsprechende Säuglingsmilchnahrung erhalten oder einfach Vollmilch. Die meisten Mahlzeiten kann das Kind jetzt schon gemeinsam mit der Familie am Tisch einnehmen. Wichtig ist, beim Kochen darauf zu achten, dass mit Gewürzen sparsam umgegangen wird. Für den Rest der Familie kann ja ein Gewürzrondell auf den Tisch gestellt werden, sodass sich jeder sein Essen selber nachwürzen kann.

Was jetzt wichtig ist


Bei Babys, die schon auf eigenen Beinen stehen und durch die Wohnung laufen statt krabbeln, ist es überaus wichtig, etwaige Stolperfallen wegzuräumen. Das kann der Teppich im Flur sein, aber auch die Fußbank im Badezimmer, die normalerweise dazu benutzt wird, in höhere Ebenen zu gelangen. Da das Baby am Anfang noch sehr wackelig auf den eigenen Beinen ist, stellen solche Gegenstände eine gewisse Sturzgefahr dar. Außerdem müssen jetzt vielleicht Regalbretter oder Schrankfächer ausgeräumt werden, an die das Baby durch seine aufrechte Haltung bequem drankommt. Nicht immer ist es erwünscht, dass das Baby die Vase der Erbtante oder das Handy des Vaters als Spielzeug benutzt. Dadurch, dass die Sachen weggeräumt werden, gibt es weniger Reibungspunkte. Das schont die Nerven von Mutter und Kind gleichermaßen.


© Baby-Guru
erstellt am: 10.11.2011


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Beitrag "Baby Entwicklung Zwölfter Monat" erstellt und bearbeitet von Jörg

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