Brust

Die Brust während der Schwangerschaft


Zu den klassischen Schwangerschaftsanzeichen gehören Veränderungen der Brust. Doch welche Veränderungen treten hierbei genau auf? Klassische Veränderungen sind ein Wachstum der Brüste während der Schwangerschaft, es können aber zahlreiche weitere Umstellungen erfolgen. Deshalb kommt der Brust während, aber auch nach der Schwangerschaft eine besondere Bedeutung zu.

Die ersten Veränderungen treten frühzeitig auf


Erste Veränderungen an der Brust können schon im frühen Stadium der Schwangerschaft auftreten. Oftmals sind ein Spannen in der Burst oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Brustwarzen die ersten Schwangerschaftsanzeichen und treten noch auf, bevor die Schwangerschaft überhaupt festgestellt wurde.

Im weiteren Verlauf nimmt die Brust an Umfang und Volumen zu. Bis zu 400 Gramm mehr werden es im Durchschnitt während der Schwangerschaft. So brauchen viele werdende Mamas gegen Ende der Schwangerschaft einen BH, der gleich einige Nummern größer, als bisher ist. Wer bisher auf einen BH gänzlich verzichtet hat, sollte dies in der Schwangerschaft nicht mehr tun. Denn er hilft dabei, die Brust zu stützen und ist so auch für die Erhaltung des straffen Bindegewebes von Bedeutung.

Die Brustwarzen werden in der Schwangerschaft zunehmend empfindlicher. Aussagen, dass diese durch Bürstenmassagen und Co. abgehärtet werden sollen, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Diese unnötigen Schmerzen können Schwangere getrost vermeiden. Klare Anzeichen für die Schwangerschaften sind auch dunklere Brustwarzenhöfe. Zudem bilden sich während der Schwangerschaft die Milchbläschen, ebenso bekannt als Alveolen, und die Milchgänge aus. Dieses Drüsengewebe ist zwar von Anfang an vorhanden, wird aber erst in der Schwangerschaft funktionstüchtig und ist für das spätere Stillen des Kindes nötig.

Ab der zweiten Hälfte der Schwangerschaft wird das Milchbildungshormon Prolaktin gebildet. Mit seiner Hilfe bildet sich die erste Milch in den Milchbläschen und hin und wieder kann schon während der Schwangerschaft etwas dieser Milch austreten. Sie ist meist gelblich und zähflüssig, fast cremig. Die Rede ist hier von der so genannten Vormilch, mit der der Säugling auch in den ersten Tagen nach der Geburt versorgt wird.

Die richtige Pflege der Brust während der Schwangerschaft



Was den wenigsten Frauen bewusst ist: Schwangerschaftsstreifen treten nicht nur am Bauch auf, sondern können sie sich ebenso an der Brust bilden. Damit diesem Schönheitsmakel vorgebeugt werden kann, ist es ratsam, die Brust regelmäßig einzucremen und die Creme sanft einzumassieren. Wichtig ist es hierbei, dass die Brustwarzen nicht mit eingecremt werden. Sie könnten durch das Cremen zu weich werden, was für das Stillen negative Auswirkungen mit sich bringen könnte.

Generell braucht es keine besonderen Vorbereitungen der Brustwarzen auf die Stillzeit. Dennoch können leichte Massagen angewendet werden, allerdings nur bei unkomplizierten Schwangerschaften. Wer zu Vorwehen neigt, sollte darauf verzichten, da die Stimulation der Brustwarzen diese hervorrufen kann.


© Baby-Guru
erstellt am: 14.06.2012


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Beitrag "Brust" erstellt und bearbeitet von Jörg

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