Brustwarze

Veränderungen der Brustwarze während der Schwangerschaft


Die Brustwarze verändert sich während der Schwangerschaft ebenso wie der gesamte Körper der werdenden Mutter. Sie ist es oft auch, an der die ersten Schwangerschaftsanzeichen abgelesen werden können. Doch gerade weil der Brustwarze nicht nur in der Schwangerschaft, sondern genauso nach der Entbindung eine so große Bedeutung zukommt, ist es wichtig, sie richtig zu behandeln.

Typische Veränderungen an der Brustwarze während der Schwangerschaft sind in den Größen- und Farbverhältnissen zu finden. So wird die Brustwarze als solches größer und sogar dunkler. Dabei kommt es in der Regel vor, dass die Drüsen, die am Warzenvorhof angesiedelt sind, deutlich besser sichtbar werden. Erkennbar ist zudem eine verstärkte Bildung von Fetten, die austreten und die Brustwarze pflegen sollen. Auf diese Weise kann sich die Brustwarze auf die bevorstehende Stillzeit vorbereiten.

Wie sollte die Brustwarze auf die Stillzeit vorbereitet werden?


Wie bereits erwähnt, wird die Brustwarze schon durch den Austritt der pflegenden Fette auf die Stillzeit vorbereitet. Weitere Maßnahmen sind nicht nötig, wobei diese Empfehlung von Medizinern erst seit kurzem ausgesprochen wird. Ausnahmen gelten bei den so genannten Schlupf- und Hohlwarzen.

Sollten diese vorliegen, empfiehlt es sich, im letzten Schwangerschaftsdrittel zweimal täglich die Brustwarzen zu stimulieren. Sie sollten mit Zeigefinger und Daumen sanft geknetet werden, bis sie sich aufrichten. Erfolgt diese Aufrichtung nicht, können auch so genannte Brustschilder getragen werden. Diese gibt es in der Apotheke und sie werden ebenfalls zwei Mal pro Tag getragen. Etwa 20 Minuten Tragezeit sollten dabei ausreichen, um den benötigten Unterdruck zu bilden. Dieser muss sehr sanft sein und soll letzten Endes dazu führen, dass die Brustwarze sich aufrichtet.

Die Brustschilder können übrigens ebenso noch während der Stillzeit verwendet werden. Wurden die Hohlwarzen nicht richtig auf das Stillen vorbereitet, so können Brustschilder ihnen helfen, die Brustwarzen aufzurichten und den Nachwuchs mit der wichtigen Muttermilch zu versorgen.

Wann auf die Stimulation der Brustwarzen verzichtet werden muss


Wichtig ist außerdem, dass eine Stimulation der Brustwarzen nicht in jedem Fall anzuraten ist. So sollten Frauen, die vorzeitige Wehen erlitten haben, die Brustwarzen keinesfalls stimulieren. Dabei können nämlich Oxytocine ausgeschüttet werden und diese begünstigen das Eintreten von Wehen deutlich. So könnten weitere vorzeitige Wehen ausgelöst werden, die keinesfalls wünschenswert sind.


© Baby-Guru
erstellt am: 14.06.2012


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Beitrag "Brustwarze" erstellt und bearbeitet von Jörg

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