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Bücher zum Thema Babys
 

Babys lernen ganz entgegen früherer Meinungen von Anfang an. Und ihr Wissensdurst ist riesig. Täglich verarbeiten die Kleinen neue Eindrücke aus ihrer Umgebung und lernen damit automatisch etwas über ihr Umfeld und das Leben an sich kennen. Zum Lernen und zur gesunden Entwicklung von Babys gehören ohne Frage auch Bücher. Die ersten Bücher können bereits ab einem Alter von vier oder fünf Monaten ins Spiel kommen, bei anderen Babys genauso erst später.

Nicht jedes Baby zeigt schon so früh Interesse an den Bildern, sondern kaut lieber auf dem Buch herum. Die ersten Bilderbücher für die ganz Kleinen sollten nur aus wenigen Seiten bestehen. Am besten sind die Bücher aus weichem Material, wie Stoff oder Kunststoff. Die weichen Kunststoffbücher sind zusätzlich ein schöner Zeitvertreib in der Badewanne.

Die Bilderbücher sollten sorgfältig ausgewählt werden. Da ganz kleine Babys noch nicht alle Farben deutlich erkennen können, sollten die Bilder groß, gut erkennbar und vor allem bunt sein. Pastellfarben mögen Babys gar nicht und die Farbe Blau erkennen sie erst ab einem Alter von sechs Monaten. Die besten Farben für ganz Kleine sind übrigens Schwarz und Weiß. Diese sind am einfachsten erkennbar, vor allem auch, weil der Kontrast zwischen den beiden Farben so deutlich ist.

Auf den Seiten der Bilderbücher sollte jeweils nur ein Gegenstand, eine Person oder ein Tier abgebildet sein. Alles andere würde Babys überfordern und sie würden schnell das Interesse verlieren. Wimmelbücher zum Beispiel sind erst ab dem Kindergartenalter geeignet.

Jedes Buch ist aber nur halb so schön, wenn es niemand mit dem Baby anschaut oder daraus vorliest. Am Anfang ist es auch nicht wichtig, ob es immer die gleichen Bücher sind. Im Gegenteil: Durch die ständige Wiederholung der immer gleichen Bilder, die durch Mutter, Vater oder andere Bezugspersonen benannt werden, ist der Lerneffekt am größten.

Erst wenn die Kleinen aus dem Babyalter herausgewachsen sind, dürfen die Bücher langsam etwas anspruchsvoller werden. Die anfangs kurzen Geschichten können mit zunehmendem Alter immer länger werden. Neben dem positiven Effekt des Lernens erfahren die Kinder durch das Vorlesen ebenfalls Geborgenheit. Kinder, die oft vorgelesen bekommen, werden ganz selbstverständlich an das Lesen herangeführt und werden wahrscheinlich später selbst gern lesen.

Beitrag erstellt von Jörg