Babyernährung

Babyernährung
 

Die Ernährung nimmt bereits in der Schwangerschaft einen ganz großen Stellenwert ein. Eine Schwangere, die sich ausgewogen und gesund ernährt, versorgt nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Baby mit allem, was es braucht. Neben der Ernährung ist die zusätzliche Einnahme von Folsäure, am besten schon vor der Schwangerschaft, sowie Jod und eventuell Eisen unverzichtbar für die gesunde Entwicklung des Babys. Nach der Geburt stellt die Ernährung des Babys erst einmal nicht so ein großes Problem dar. Das Baby wird entweder gestillt oder erhält die so genannte Pre-Nahrung aus der Flasche. Mit beidem werden die Kleinen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Stillen ist in den ersten sechs Monaten das Beste für das Baby. Mütter, die nicht stillen können oder wollen, müssen deshalb aber kein schlechtes Gewissen bekommen. Die Industrie hält viele verschiedene, dem Alter angepasste Säuglingsmilchnahrungen bereit.

Stillende Mütter müssen sich vorerst um Babys Ernährung keine Gedanken machen. Allerdings sollten sie sich selbst nicht vernachlässigen. Der Kalorienbedarf ist nur geringfügig höher, aber es sollte darauf geachtet werden, was auf den Tisch kommt. Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, Milchprodukte sowie mageres Fleisch oder Fisch sind ideal für eine ausgewogene Ernährung. Keinesfalls sollten Stillende eine Diät anfangen, denn die Abbauprodukte aus den Fettpolstern landen zwangsläufig in der Muttermilch.

Nach dem ersten halben Jahr wird es langsam Zeit für die erste Beikost. Die Einführung sollte langsam und ohne Erwartungsdruck vor sich gehen. Nicht alle Babys sind anfangs begeistert vom Löffel, aber das wird schon. Der erste Brei sollte die Mittagsmahlzeit sein, weil das Baby über den Gemüse-Fleisch-Brei das Eisen zugeführt bekommt, was es jetzt so nötig braucht. Auch zu diesem Thema findet man im Netz viele Ratschläge, diese Seite etwa gibt gute Ratschläge. Ob das Baby fertige Nahrung aus dem Gläschen erhält oder Selbstgekochtes, ist jeder Mutter selbst überlassen. Mehr Arbeit macht das Selberkochen nicht, wenn ein Monatsvorrat in Portionen eingefroren wird. Viele Mütter kochen lieber selbst, weil ihr selbstgekochter Brei aus weniger Zutaten besteht und somit das Allergierisiko geringer ist.

Es gibt viele Breirezepte, die leicht nachzukochen sind und das Baby nach und nach an neue Nahrungsmittel heranführen. Etwa vier Wochen nach der Einführung der ersten Beikost kann damit begonnen werden, die nächste Milchmahlzeit durch einen Brei zu ersetzen. Weitere vier Wochen später folgt dann der nächste Brei. Mit knapp einem Jahr kann das Baby schon langsam am Familientisch mitessen, wenn die Speisen nicht zu stark gesalzen und nicht zu scharf sind.