ÔĽŅ Erziehung

Erziehung

Brauchen Babys schon Erziehung?

Dar√ľber streiten sich die Geister. Sicher ist, dass im ersten Jahr kein Baby verw√∂hnt werden kann, wenn auf seine Bed√ľrfnisse eingegangen wird. Vor allem in den ersten Monaten brauchen die Kleinen immer die Sicherheit, dass jemand f√ľr sie da ist. Babys, auf deren Schreien niemand reagiert, f√ľhlen sich ungeliebt und unwichtig. Am Anfang haben die Kleinen keine andere M√∂glichkeit als Schreien, um auf sich und ihre Bed√ľrfnisse aufmerksam zu machen. Wenn sich dann umgehend jemand k√ľmmert, w√§chst bei den Babys das so genannte Urvertrauen. Babys, die in den ersten Monaten wenig schreien mussten, sind sp√§ter pflegeleichter und k√∂nnen sich auch schon einmal eine Weile selbst besch√§ftigen.

Erziehung

Die Erziehung f√§ngt eigentlich erst im zweiten Halbjahr an, wenn die Kleinen ein wenig mobiler werden. Dann sto√üen sie unweigerlich genauso an Grenzen und werden mit einem deutlichen ‚ÄěNein‚Äú von der Stereoanlage oder dem gro√üen Blumentopf weggetragen. Das kann in dem Alter schon einmal zu kleinen Wutanf√§llen f√ľhren. Niemand sollte jedoch erwarten, dass Babys nach einem ‚ÄěNein‚Äú nun von dem begehrten Gegenstand ablassen. Das Begreifen kommt erst mit der Zeit durch die Wiederholung. Deshalb ist schon ganz am Anfang Konsequenz so wichtig. Was heute verboten ist, sollte es auch morgen sein, sonst kommen die Kleinen v√∂llig durcheinander.

Konsequenz und Stehverm√∂gen sind vor allem dann gefragt, wenn die Kleinen in die so genannte Trotzphase kommen. Je nach Auspr√§gung wird das f√ľr Eltern zur echten Zerrei√üprobe. Vor allem dann, wenn die Wutanf√§lle der Kleinen in der √Ėffentlichkeit vorkommen und die b√∂se oder unf√§hige Mutter von fremden Personen mit missbilligenden Blicken taxiert wird. Viele Wutanf√§lle k√∂nnen im Vorfeld vermieden werden, indem verbotene Gegenst√§nde vorerst wegger√§umt werden und das Kind ein gewisses Mitspracherecht bekommt. Dabei sollte es aber nicht √ľberfordert werden. Bei der Kleidung beispielsweise reicht es, dem Kind die Wahl zwischen zwei vorher herausgesuchten Kleidungsst√ľcken zu √ľberlassen. Da die Kleinen viel durch Nachahmung lernen, k√∂nnen die Eltern sich das zu Nutze machen und im t√§glichen Leben eine Vorbildfunktion √ľbernehmen. So lernen die Kinder ganz automatisch wichtige Umgangsformen und Werte, wie Respekt, Toleranz und H√∂flichkeit.

Beitrag erstellt von Jörg