´╗┐ Wunder Po

Wunder Po

Ein wunder Po ist bei Babys keine Seltenheit. Es gibt immer einmal Phasen, in denen die Haut der Kleinen empfindlicher reagiert als sonst. Das f├Ąngt schon in der Neugeborenzeit an. In den ersten Wochen verf├╝gt die Haut noch ├╝ber keinen Eigenschutz, sodass Urin und Stuhl gerade die Haut des Pos sehr leicht angreifen k├Ânnen. Vor allem, wenn die Windel schon l├Ąngere Zeit voll war, zum Beispiel in der Nacht, kann sich der Po des Babys leicht r├Âten. Auch in der Zeit, wenn die Beikost eingef├╝hrt wird, reagieren viele Babys erst einmal mit einem wunden Po. In der Phase, wenn die Z├Ąhne einschie├čen, ist genauso oft zu beobachten, dass Babys wund werden. Es kann aber auch andere Ursachen f├╝r ein Wundsein geben, zum Beispiel eine Unvertr├Ąglichkeit der verwendeten Windeln oder eine Pilzinfektion.

Der beste Schutz, um ein Wundsein zu verhindern, ist h├Ąufiges Wickeln. Je weniger Urin und Kot mit Babys Haut in Ber├╝hrung kommen, umso besser. Vor allem am Anfang m├╝ssen M├╝tter sehr darauf achten, dass das Wickeln nicht in Vergessenheit ger├Ąt. Denn Neugeborenen und kleinen Babys macht es in der Regel nicht viel aus, eine nasse oder volle Windel zu haben. Sie werden deshalb eher selten auf sich aufmerksam machen, wenn die Windel voll ist. Das kommt erst mit zunehmendem Alter, dass das Ganze f├╝r die Kleinen unangenehm wird. Deshalb sollten M├╝tter von sich aus ├Âfter einmal kontrollieren, ob etwas in der Windel ist. Als Richtlinie gilt, mindestens alle vier Stunden zu wickeln. In der Nacht kann nat├╝rlich auf das Wickeln verzichtet werden, um das Baby nicht unn├Âtig aufzuwecken. Dann sollte am Morgen aber ein l├Ąngeres Luftbad folgen, damit die Haut des Babys sich erholen kann.

Sollte der Po dann doch einmal wund sein, sollte noch ├Âfter gewickelt werden, mindestens alle zwei Stunden, damit der Po des Babys immer sch├Ân trocken ist. Bevor eine neue Windel angelegt wird, sollte das Baby Gelegenheit haben, eine Zeitlang nackt zu strampeln. Luft ist f├╝r Babys wunden Po immer noch das Beste. M├╝tter, die stillen, k├Ânnen ein wenig Muttermilch ausstreichen und auf Babys Po verteilen. Die Milch kann w├Ąhrend der Zeit des freien Strampelns einziehen und die Heilung des wunden Pos beschleunigen. Wenn der Po nur leicht ger├Âtet ist, bekommt die Mutter das Problem mit Muttermilch, viel Luft und h├Ąufigem Wickeln schnell wieder in den Griff.

Manchmal reichen diese Methoden jedoch nicht aus. Dann sollte erst einmal versucht werden, der Ursache f├╝r den wunden Po auf den Grund zu gehen. Vielleicht liegt es an der k├╝rzlich gewechselten Windelmarke, vielleicht an den Pflegemitteln oder sogar am Waschmittel, dass Babys Po mit Wundsein reagiert. Vielleicht hat die Mutter auch Zitrusfr├╝chte oder ├Ąhnliches zu sich genommen, die ├╝ber die Muttermilch zum Baby gelangt sind. Oder das Baby hat ein Getr├Ąnk oder eine Obst- oder Gem├╝sesorte nicht vertragen. Diese Ursachen lassen sich schnell abstellen. Wenn der Po sehr stark ger├Âtet ist, kann das Auftragen einer pflegenden bzw. sch├╝tzenden Salbe sinnvoll sein. Liegt die Ursache an der Nahrung, kann eine Salbe mit Zink daf├╝r sorgen, dass kein weiterer Stuhl und Urin an Babys ohnehin schon gereizte Haut ger├Ąt. Beim Wickeln sollte die Haut dann genug Gelegenheit zum Atmen bekommen. Sollte sich nach ein paar Tagen keine Besserung einstellen und zeigen sich gar n├Ąssende Pusteln, die sich weiter ausbreiten, sollte auch eine Pilzinfektion in Betracht gezogen werden. Diese Diagnose kann aber nur der Kinderarzt stellen, der dann entsprechende antimykotische Mittel verschreibt.

Beitrag erstellt von J├Ârg